Verein

Der uneigennützige und nicht auf Gewinn ausgerichtete Museumsverein St. Veit wurde im Jahr 1988 gegründet und hat derzeit 270 Mitglieder.

Noch im selben Jahr wurde mit dem Bau der Mühle im Kurpark begonnen. 1989 hat die SAG Lend das 1738 in St. Veit, Ortsteil Schwarzach erbaute Wallnerbauernhaus dem Museumsverein geschenkt. Es wurde noch im gleichen Jahr abgetragen und nach St. Veit (Kurpark) transportiert und gelagert. 1991 haben wir die Mühle eingeweiht und 1992 mit dem Aufbau des Seelackenmuseums begonnen. Am 15. Mai 1994 war es dann schon soweit: das Seelackenmuseum wurde eröffnet. Ab 1994 sind jedes Jahr einige Ausstellungsräume errichtet worden. Auch außen haben wir rund ums Museum einiges errichtet. Ein Troadkasten (Getreidespeicher) aus 1781, Obstbäume, Kuchlgarten (kleiner Hausgarten), Kinderspielplatz Bienenschaukasten und Mühle ergänzen das Ensemble auf der Sonnenterrasse. Seit 1991 wird am prähistorischen Kupferbergbau " Sunnpau " Mitterrainberg und am Klocker geforscht und gearbeitet. 1992 wurde in der Sonnfeldsiedlung von unseren Archäologen eine bronzezeitliche Siedlung (1650 - 600 v. Ch.) freigelegt. 45.000 freiwillige Arbeitsstunden und 3 Millionen Schilling ( davon sind 2.6 Mil. Förderungen vom Bundesdenkmalamt, Land Salzburg und Gemeinde ) hat der Museumsverein bis 2002 für Museum, Bergbau und Archäologie aufgewendet.

Der prähistorische Bergbau Mitterainberg (Sunnpau) wurde für Besucher als Schaubergwerk wieder erschlossen.  Seit 2007 ist das Bergwerk für Besucher geöffnet.